Blind Event mit Wolfgang Seljé

Donnerstagabend in Stuttgart: Am 15. Januar wurde im Einrichtungshaus Firnhaber wieder das streng gehütete Geheimnis gelüftet. Und nur Wenige hatten bis dahin erraten, welcher Künstler dieses Mal hinter dem Blind Event steckte: Wolfgang Seljé, Sänger und Entertainer aus Filderstadt.

Die rund 135 Gäste hatten das autobiografisch geprägte Programm „Schengat se mir Zeit“ sozusagen blind gebucht. Also nicht wissend, welcher Künstler ins Einrichtungshaus eingeladen wurde. Anhand seines außergewöhnlichen Lebensweges erläuterte der Sänger seine Liebe zur Musik und Frank Sinatra im Besonderen sowie die Entstehung der eigenen, schwäbischen Texte. Zwischendurch gab er auch einige seiner „Goodsle“ zum Besten: Kurze Einlagen bekannter Songs, von Seljé mit neuem, schwäbischen Text versehen, so dass die Worte phonetisch ähnlich den originalen Texten klingen. Und so spielte diese „Ein-Mann-Swing-Band“ nebst „Fly me to the moon“, dem Evergreen „Moonriver“ und natürlich den bekanntesten aller Sinatra-Songs „My Way“ und „New York, New York“ dann auch Goodsle-Versionen von den Beatles, Jimmy Hendrix, Joe Cocker und Bob Marley. Als letztes Lied vor der Pause erklang „They didn’t believe me“ als Akustikversion. Daneben erfuhren die Gäste interessante und meist unbekannte Details aus dem Leben von Frank Sinatra. Der Abend gestaltete sich also unterhaltsam und informativ zugleich. Bei seinen schwäbischen Textdichtungen zeigte der Künstler seine humoristische Ader, konnte aber auch mit ernsten Texten punkten.

Und so forderten die Gäste lautstark eine Zugabe. Der „schwäbische Sinatra“ enttäuschte sein Publikum natürlich nicht und spielte noch weitere zwei Songs. Sind Sie schon auf’s nächste Mal gespannt? Wir auf jeden Fall!

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